nachhaltig reisen
in den Davos klosters Mountains

Umweltbewusstes Verhalten

in den Bergen

Wir alle geniessen die Natur der Berglandschaften, sei es zum Skifahren im Winter oder zum Wandern im Sommer. Doch damit wir diese Naturlandschaft noch lange gemeinsam nutzen können, ist das Engagement aller wichtig. Nur wenn wir uns alle umweltbewusst verhalten, kann die Natur und Artenvielfalt geschützt werden. Hier erfahrt Ihr wichtige Tipps zum nachhaltigem Reisen und wie Ihr Euer Verhalten auf dem Berg und im Hotel anpassen könnt.

die Natur schützen

Wie Ihr helfen könnt!

Mountain Clean-up

Unsere Berge liegen uns am Herzen. Darum wird im Sommer auf unseren Bergen fleissig Abfall gesammelt. Auch Ihr könnt mithelfen! Während unseren Mountain Clean-ups sammeln wir zurückgebliebenen Abfall zusammen, damit sich die Natur erholen kann und um die Schönheit der Bergwelt zu erhalten. Wir sind auf jeden freiwilligen Helfer angewiesen. Meldet Euch an!

Wildruhezonen

So wie wir die Erholung auf den Bergen brauchen, so braucht sie auch die Natur. In den eingezeichneten Wildruhezonen finden die Wildtiere Ruhe und Schutz. Respektiert diese Rückzugsort der Tiere und bleibt auf den markierten Routen und Wegen. Besonders im Winter ist eine Flucht für ein Tier lebensbedrohend, da es dabei zu viel Energie verbraucht.

Taschen-Aschenbecher

Wenn Ihr auf den Bergen rauchen möchtet, dann holt Euch an der Kasse einen Taschen-Aschenbecher. So könnt Ihr den Zigarettenstummel dort aufbewahren und im Tal dann entsorgen. Zigaretten, die in die Natur gelangen, sind giftig für Pflanzen und Tiere. Auch können die schädlichen Stoffe in das Trinkwasser gelangen.

Nachhaltig reisen

Tipps für die Anreise

Zug statt Auto: Bei der Anreise am besten auf das Auto ganz verzichten und auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen – oder Fahrgemeinschaften bilden. Als Beispiel: Die Zugfahrt von Zürich nach Davos verursacht 25 Mal weniger CO2 als eine Autofahrt.

Kommt Ihr doch mit dem Auto, sollten nur markierte Parkplätze verwendet werden. Das Parken an Wegesrändern oder Wiesen stört nicht nur den Bauern, sondern zerstört auch die Wegränder und die dortige Artenvielfalt.

Digitale Reiseunterlagen: Anstatt Eure Reiseunterlagen auf Papier zu drucken, reicht es vollkommen, wenn Ihr diese über Euer Smartphone aufruft und vorzeigt. Dies gilt auch für das Bergbahnticket.

Fahrgemeinschaften sind eine gute Möglichkeit, um die Anreise ökologischer zu gestalten. Mitfahrgelegenheiten Schweiz – die zwei besten Portale:

  • Blablacar: Sowohl als Mitfahrer als auch als Fahrer registriert Ihr Euch gratis und die Blablacar-App ist ebenfalls kostenlos. Den Preis für die Fahrt bestimmt der Fahrzeuglenker. In der Regel entspricht diese einer Entschädigung pro Kilometer und Mitfahrer.
  • Idosh: Die Mitfahrzentrale aus Zürich, bringt Fahrer und Mitfahrer zusammen, egal ob die Fahrt spontan, geplant, einmalig oder wiederkehrend geschehen soll. Sowohl Registrierung als auch Idosh-App sind kostenlos.

Besonders cool: Mitfahrer sparen richtig viel Geld, denn sie bezahlen gar nichts. Fahrer werden über ein Bonussystem mit Punkten vergütetet, die bei Partnerfirmen wie der SBB eingelöst werden können.

Tipps für den Aufenthalt

Nutzt die öffentlichen Verkehrsmittel in Davos (mit der Davos Klosters Premium Card kostenlos) anstelle Euer Auto zu verwenden. Zudem bieten unsere Mountain Hotels im Sommer E-Bikes zur freien Benutzung an.

Verpflegt Euch mit lokalen Produkten vor Ort. Strong Riders brauchen gesunden Food! Hier einige Beispiele:

  • Das Spezialitätenlädeli, AlpäTraum. Hier könnt Ihr Spezialitäten aus der Region das ganze Jahr geniessen. Zusätzlich zu lokalen Käse- und Wurstspezialitäten sind auch hausgemachte Konfitüren, feine Weine, Getränke, Teigwaren, Saucen, Tees und viele andere Delikatessen erhältlich.
  • Bei milk & more findet Ihr Molkereiprodukte und Spezialitäten für Feinschmecker. Alle Produkte sind aus der Region, fachmännisch hergestellt und sorgfältig ausgewählt. Beste Qualität und natürliche Frische sind selbstverständlich.
  • Einige Bauern in der Region Davos Klosters bieten in ihren eigenen Hofläden feine hausgemachte Spezialitäten an von Hauswurst und Rindsentrecot über Joghurt bis hin zu feinem Gebäck.

Bringt Eure eigene Trinkflasche mit. Mehrwegsysteme sind grundsätzlich umweltfreundlicher als Einwegsysteme. Zudem stammt das Trinkwasser zu 100 % aus Quellgebieten in Davos. Ihr könnt Euch also jeden Tag mit frischem Trinkwasser für unterwegs ausrüsten.

  • Recyceltes Material: Fragt vor dem Kauf Eurer neuen Jacke, Rucksack oder Eurem neuen Board, ob diese aus recycelten Materialien bestehen und ökologisch nachhaltig produziert wurden. So können bestehende Ressourcen verwendet werden und es werden keine neuen für Euer Hobby benötigt

  • Gebt Eure alten Skikleider, Skier oder Snowboards weiter. Damit macht Ihr jemand anderem eine Freude und müsst die Ausrüstung nicht entsorgen. Wir organisieren jährlich eine Snowboard-Börse, sowie einen Kleidertausch in der Bolgenschanze.

  • Zudem nimmt der Verein «IG offenes Davos» gebrauchtes Sportmaterial gerne entgegen. Denn damit kann er Flüchtlingen, die in der Region aufgenommen wurden, eine Möglichkeit bieten, sich besser zu integrieren und den Schneesport in der Region auszuprobieren.

  • Zusätzlich gibt es auf Social-Media-Plattformen regionale Markplätze, über welche noch funktionstüchtiges Sportmaterial feilgeboten werden kann.

Das richtige Verhalten in den Bergen

In den Bergen gibt es keine Müllabfuhr. Deshalb findet Ihr an den Wegen auch keine Abfalleimer. Es gilt: In der Berglandschaft hinterlässt Euer Fussabdruck das 10-fache an Schaden im Vergleich zu einer Stadt. Das gilt für jede Art von Abfall. So auch für die Bananenschale! Denn auch biologische Abfälle werden in der Höhe wesentlich langsamer kompostiert. Nehmt also jede Art von Abfall wieder mit oder deponiert diesen in entsprechenden Abfallcontainern.

Viele Raucherinnen und Raucher sind sich der schädlichen Wirkung der Zigarettenstummel für die Natur nicht bewusst. Die giftigen Stoffe in den Filtern werden mit dem Regen ausgewaschen und gelangen in die Umwelt. Ein Stummel vergiftet mehr als 40 Liter Grundwasser und die darin lebenden Tiere und Kleinstlebewesen. Die Filter selbst werden von Tieren gefressen oder sie zerfallen über 15 Jahre in winzige Teilchen und gelangen als schädliches Mikroplastik in die Natur. Helft also mit und deponiert Eure Filter in einem Taschenaschenbecher. Diese erhaltet Ihr kostenlos an unseren Verkaufsstellen.

Wildtiere werden es Euch danken, wenn Ihr deren Ruhe nicht stört. Besonders im Winter solltet Ihr Rücksicht nehmen. Bei Flucht im Schnee verbrauchen die Tiere besonders viel Energie, zu deren Erneuerung in dieser Jahreszeit zu wenig Nahrung vorhanden ist.

Die Dämmerungsphase ist für Wildtiere die Zeit der Nahrungsaufnahme. Fahrt oder lauft daher nur bei Tageslicht, um Störungen zu vermeiden und respektiert die markierten Wildschutzzonen.

Gerade bei erhöhtem Menschenaufkommen sollten wir verhindern, das Ökosystem zu belasten. Mit der Nutzung der Natur als Toilette kann der unerwünschte Nährstoffeintrag zu Veränderung von Pflanzen führen, Tiere schädigen aber auch das Grundwasser negativ beeinträchtigen. Bitte nutzt daher immer die öffentlichen Toiletten an den Tal- und Bergstationen.

Tipps für den Sommer

Beim Wandern und Biken bleibt immer auf dem Weg. Sonst zertretet Ihr sehr empfindliche Pflanzen, die häufig Jahrzehnte brauchen, um nur wenige Zentimeter wachsen zu können. Das Lostreten von lockeren Steinen fördert zudem die Erosion, welche im Extremfall nach Regenfällen grosse Muren bis in die Täler schütten kann. Seid Ihr auf Weiden unterwegs, solltet Ihr immer die Viehgatter schließen. Kühe, die ausreissen, müssen oft lange gesucht werden. Ausserdem können sie in der Natur Schäden anrichten, oder selbst durch Absturz zu Tode kommen.

Durch das Pflücken von Gebirgsblumen, wie die Alpenrosen, der Enzian oder natürlich das Edelweiss, wurden diese in den Alpen stark bedroht. Bitte macht nur Fotos und lässt den Blumen ihren Lebensraum.

An einigen Orten auf dem Berg ist viel Schotter vorhanden, was verlockend für den Bau eines eigenen Steinmännchens ist. Jedoch dienen diese nur zu einem schönen Fotosujet. Die Steine sollten dort liegen gelassen werden, wo sie sind, da sonst Lebensräume von kleinen Tieren wie z.B. Mäuse sowie Insekten und Kleinstlebewesen zerstört werden.

Tipps für den Wintersport

Bitte bleibt auf den markierten und freigegebenen Pisten. Geübte Freerider bitten wir, die Schutzzonen zu beachten und die Natur, insbesondere in Waldgebieten, nicht zu beschädigen.

Wachst Euer Board oder Eure Skier mit umweltfreundlichem Wachs. Fluorhaltige Wachse sind schädlich für Mensch und Natur.

Das richtige Verhalten im Hotel

Auch im Hotel gibt es viele Dinge, die Ihr machen könnt, um Euren ökologischen Fussabdruck kleiner zu gestalten. Unsere Tipps können einfach umgesetzt werden und haben eine grosse Wirkung. Ihr wollt komplett CO2-neutral übernachten? Dann entdeckt jetzt das Hotel Ochsen 2 - unser erstes komplett CO2-neutrales Hotel!

 

Im Zimmer:

  • Zimmerreinigung: Wir bieten Euch an, während Eurem Aufenthalt auf die Zimmerreinigung zu verzichten oder diese nur an bestimmten Tagen zu nutzen. Dadurch werden Wasser- und Energiekosten wie auch Reinigungsmittel gespart.
  • Handtuchwechsel: Nutzt Eure Handtücher mehrfach, um Wasser und Energie zu schonen. Bei gewünschtem Handtuchwechsel einfach die Handtücher im Badezimmer auf den Boden legen. Tipp: Das gilt auch für die Sauna.
  • Stromsparen: Lichterlöschen, wenn Ihr die Unterkunft verlasst.
  • Fenster schliessen: Schliesst im Winter das Fenster, wenn Ihr nicht im Zimmer seid. So kann wichtige Heizenergie gespart werden.
  • Geringerer Wasserverbrauch: Während des Zähneputzens das Wasser abstellen. Wenn Ihr beim Zähneputzen das Wasser laufen lässt, fliessen ca. 12 Liter bestes Trinkwasser völlig ungenutzt den Abfluss hinunter. Dasselbe gilt beim Duschen während des Einseifens, so kann bis zu 30% Wasser eigenspart werden.

Beim Frühstück:

  • Lebensmittelverschwendung: Am Buffet nur so viel schöpfen, wie Ihr auch wirklich essen mögt.
  • Geschirr: Tassen wie auch Gläser könnt Ihr während des Frühstücks mehrmals nutzen. Damit muss weniger gespült und weniger Wasser verwendet werden.

 

Bei Abreise:

Papierverbrauch: Auf Wunsch senden wir Euch die Zimmerabrechnung ganz einfach per E-Mail zu.

Was wir tun?

für nachhaltiges reisen

In unseren Hotels setzen die Mitarbeiter Massnahmen um, die Euren Aufenthalt grüner gestalten.
Hier ein Auszug:

  • Wir verzichten bewusst auf Einwegprodukte und reduzieren die Nutzung von Einwegverpackungen auf ein Minimum.
  • Wir kaufen lokal ein und arbeiten mit unseren lokalen Partnern an einer hohen Qualität der Produkte. 
  • Wir minimieren den Verbrauch von Strom, indem wir Stromleisten mit Standby nutzen.
  • Wir bieten Euch Möglichkeiten, Euren Aufenthalt klimaneutral zu gestalten.
  • Wir schaffen zusammen mit Partnern wie der Destination Davos Klosters und MyClimate an neuen Klimazielen und einem gemeinsamen Klimafond zur Förderung von umweltschonenden Projekten.

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