Tipps & Tricks

Richtig saunieren – so geht's

Nach einem Tag im Schnee ist der Gang in die heisse Sauna eine Wohltat für den Körper. Zudem stärkt das regelmässige Schwitzen die Abwehrkräfte und fördert die Gesundheit. Wenn im Alltag die Zeit zum Saunieren fehlt, dann sind die Winterferien in Davos Klosters perfekt geeignet, um dem Körper etwas Gutes zu tun. Was beim Saunagang zu beachten ist und an welchen Orten in den Davos Klosters Mountains Ihr das Erholungsprogramm geniessen könnt, erfahrt Ihr hier!

Avatar einer blonden jungen Frau mit blauen Augen und Nasenpiercing | © Davos Klosters Mountains
Franziska Krenmayr
14.12.2023
Finnische Sauna im Wellnessbereich im Hotel Waldhuus Davos. | © Davos Klosters Mountains

Wohltat für Körper & Geist

Das spricht für einen Saunabesuch

Saunieren ist das ganze Jahr über ein Genuss für den Körper und Balsam für die Seele. Die Schwitzzeremonie ist nicht nur entspannend, sondern hat viele positive Effekte auf unsere Gesundheit. Durch die Erwärmung des Leibes wird die Durchblutung gefördert, der Stoffwechsel angeregt und die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert. Ein Saunabesuch wirkt noch einige Tage nach und ist somit zur Steigerung der Gesundheit ein bis zweimal pro Woche sinnvoll. Damit das Schwitzen dem Körper guttut, gibt es einige Punkte zu beachten. Ein richtig ausgeführter Saunabesuch sieht folgendermassen aus:

 

Der ordnungsgemässe Ablauf

Vor dem Saunieren

Plant für Euren Saunabesuch genügend Zeit ein, damit Ihr den richtigen Ablauf samt Ruhephasen einhalten könnt. Vor dem Saunieren solltet Ihr genügend Trinken, da Ihr beim Schwitzen bis zu einem Liter Wasser verliert. Ideal ist es zudem, wenn Ihr eine Kleinigkeit esst. Ein leerer oder auch zu voller Magen ist schlecht für den Kreislauf. Eine Dusche bereitet Eure Haut auf das Schwitzen vor. Die Badeschlappen bleiben dabei draussen. Für das Saunieren solltet Ihr warme Füsse haben. Wenn Eure kalt sind, könnt Ihr sie bei einem Fussbad aufwärmen.
 

Hitzephase in der Sauna

Der Saunaraum ist mit Holzbänken in unterschiedlichen Höhen ausgestattet, die zum Sitzen oder Liegen einladen. Dabei gilt die Regel: Je höher, desto heisser ist die Luft. Aus hygienischen Gründen wird zum Sitzen immer das Handtuch untergelegt. Nun kann das Schwitzen beginnen. Liegend verteilt sich die Temperatur über den Körper besser, denkt jedoch daran, kurz vor dem Ende noch zwei Minuten sitzen zu bleiben. Die Hitzephase dauert in der Regel zwischen acht und 15 Minuten.
 

Abkühlung nach dem Saunieren

Nach der Hitzephase kühlt Ihr Eure Atemwege sowie den gesamten Körper am besten an der frischen Luft ab. Danach ist das kalte Wasser an der Reihe. Ihr könnt in ein kaltes Becken steigen oder Eure Beine abspritzen. Beginnt dabei mit den Füssen und nähert Euch mit dem kalten Wasser langsam in Richtung Brustbereich. Der Wechsel der heissen Luft und des kalten Wassers macht das Saunieren so gesund.
 

Zeit zum Ausruhen

Die Ruhephase sollte mindestens so lange dauern wie die Hitzephase. Die Entspannung steht dabei an erster Stelle. Hört auf Euren Körper und tut, was Euch entspannt. Ihr könnt die Augen schliessen, ein Buch lesen oder Musik hören.

 

Wärmste Empfehlungen

Das gilt es beim Saunieren zu beachten

  • Auf den Körper achten: Ist die finnische Sauna für Euch zu heiss oder Ihr vertragt sie aufgrund von Kreislaufproblemen nicht? Dann könnt Ihr mit schonenderen Alternativen wie der Biosauna oder der Kräutersauna einsteigen. Beim Saunieren läuft das gesamte Herz-Kreislauf-System auf Hochtouren. Solltet Ihr Euch unwohl fühlen, könnt Ihr die Sauna jederzeit verlassen.
  • Ausreichend trinken: Beim Schwitzen verliert der Körper bis zu einem Liter Flüssigkeit. Beim Saunieren solltet Ihr davor und danach genügend trinken. Von Alkohol solltet Ihr jedoch absehen, da dieser Euer Herz-Kreislauf-System zusätzlich belastet.
     

Tasche mit Ausrüstung

Die Sauna ist eine textilfreie Zone. Trotzdem gibt es einiges, was in die Tasche gehört. Je nach Ausstattung des Saunabereichs und nach den eigenen Vorlieben kann die Packliste variieren:

  • In der Sauna: körperlanges Saunatuch oder Handtuch
  • Im Ruheraum: Badeschlappen, Bademantel sowie ein Buch, ein Magazin oder ein Gerät zum Musikhören
  • Im Schwimmbecken: Badehose, Bikini oder Badekleid
  • Nach dem Saunieren: Duschgel, Haarshampoo, Pflegeprodukte, Kamm und sauberes Handtuch
Schild mit Erklärung bei der Eingangstüre zur Kräutersauna. | © Davos Klosters Mountains
Spabereich mit Fusswaschbecken | © Davos Klosters Mountains
Ruheraum mit Feuerschale  | © Davos Klosters Mountains

Die Sauna-Arten

Welches Heißluftbad ist die richtige für Euch?

Finnische Sauna

Die finnische Sauna ist die klassische Art zu saunieren. Im Holzraum bei hohen Temperaturen und geringer Luftfeuchtigkeit wird der Körper schnell zum Schwitzen angeregt. Mit regelmässigen Aufgüssen über die heissen Steine des Ofens erhöht sich die Luftfeuchtigkeit kurzfristig und kurbelt die Schweissbildung zusätzlich an. Der Saunagang wechselt sich mit der Abkühlung sowie einer Ruhephase ab. Wusstet Ihr: Die Sauna ist in Finnland ein beliebter Treffpunkt. Ein wichtiges Ritual in der finnischen Kultur ist der Saunaquast. Mit einem Bündel aus Birkenzweig wird die Haut bearbeitet, um die Durchblutung zusätzlich angeregt.
Temperatur: 85 – 110 °C | Luftfeuchtigkeit: 10 % | empfohlene Aufenthaltsdauer: 8 bis 15 Minuten

Biosauna

Die Biosauna ist mit einer Temperatur von 45 – 60 °C eine kreislaufschonende Alternative zur finnischen Sauna. Dafür ist die Luftfeuchtigkeit mit 40 – 55 Prozent vergleichsweise viel höher. Durch wohlriechende ätherische Öle und einer speziellen Beleuchtung spricht ein Besuch der Biosauna alle Sinne an und wirkt sehr beruhigend und stimmungshebend. An gewissen Orten werden auch Klänge eingesetzt, um den Körper über das Gehör zu entspannen. Das Schwitzen in der Biosauna wechselt sich mit einer Ruhephase oder dem Abkühlen im kalten Wasser. In der Regel werden mehrere Durchgänge gemacht.
Temperatur: 45 – 60 °C | Luftfeuchtigkeit: 40 – 55 % | empfohlene Aufenthaltsdauer: bis 30 Minuten

Kräutersauna

Die Kräutersauna gehört ähnlich wie die Biosauna zu den sanften Sauna-Arten. Dabei kommen wohltuende Kräuter in Form eines Öls, getrocknet oder frisch in der Sauna zum Einsatz. Durch die Luftfeuchtigkeit von 50 bis 65 Prozent verdampfen die ätherischen Öle und Düfte verteilen sich im Raum. Der Kräuter-Dampf beeinflusst Haut und Atemwege positiv und hat eine gesundheitsfördernde Wirkung. Die Kräutersauna mit 55 – 60 °C ist ideal, um in das Schwitzen einzusteigen.
Temperatur: 55 – 60 °C | Luftfeuchtigkeit: 50 – 65 % | empfohlene Aufenthaltsdauer: bis 30 Minuten

Laconium – das griechische Schwitzbad

Beim Laconium strahlt die Wärme von den Sitz- und Liegeflächen sowie von den Wänden und dem Boden ab. Im trockenen Schwitzraum wird die Temperatur langsam bis zu 60 °C gesteigert. Die Saunaform aus dem Süden Griechenlands ist perfekt für Menschen geeignet, die tiefe Entspannung suchen.
Temperatur: Steigernd bis 60 °C | Luftfeuchtigkeit: 15–20 % | empfohlene Aufenthaltsdauer: 15 bis 20 Minuten

Tepidarium – römische Badekultur

Das Tepidarium stammt aus der römischen Badekultur. Im Wärmeraum sind Bänke, Liegen, Wände und Boden beheizt. Die milde Form der Sauna mit bis zu 40 °C sorgt für Entspannung und eignet sich als Herz- und Kreislauf schonende Variante der klassischen Sauna.
Temperatur: 60 °C | Luftfeuchtigkeit: 15–20 % | empfohlene Aufenthaltsdauer: 15 bis 20 Minuten

 

Dampfbäder

Neben den verschiedenen Saunaarten sind Dampfbäder wie Aroma-Dampfbäder oder des Caldarium fester Bestandteil eines Wellnessbereiches. Ein Dampfbad zeichnet sich durch die hohe Luftfeuchtigkeit von fast 100 Prozent aus. Der heisse Wasserdampf glättet die Haut, öffnet die Poren und regt den Stoffwechsel an. Bei einem Aufenthalt von 30 Minuten dringt die Wärme tief in den Körper ein, was die Muskeln entspannt, Stress abbaut und Glieder- sowie Gelenkschmerzen mildert.

Wellnessen im Wohlfühl-Resort

Hotel Waldhuus Davos

Im Vier-Sterne-Superior Hotel erwartet Euch ein 800 Quadratmeter grosser Wellnessbereich. Die finnische Sauna, Bio-Sauna, Kräutersauna, das Dampfbad und die Wärmebank mit Kneipp-Möglichkeit laden zum Entspannen und Schwitzen ein. Ergänzt wird das Angebot durch das grosszügige Schwimmbecken und einem stimmungsvollen Ruheraum. Nach der Auszeit im Wellnessbereich könnt Ihr Euch vom Massage-Team verwöhnen lassen.

Mountain Plaza Hotel

Im 1.000 Quadratmeter grossen Wellnessbereich vom Mountain Plaza Hotel findet Ihr nach einem aufregenden Ferientag Entspannung pur. Im Vier-Sterne-Resort stehen ein Hallenbad, eine Blockhaussauna und eine Römisch-Irische Therme mit Dampfbädern für Euer Wohlbefinden zur Verfügung. Eine Massage oder Beauty-Behandlung rundet den Wellnessbesuch ab.

Hotel National

Der Wellnessbereich im Hotel National ist mit einer finnischen Sauna, Bio-Sauna, Dampfbad, Whirlpool, Erlebnisduschen und mit einem hellen Ruheraum mit viel Tageslicht ausgestattet. Eine Wohltat für Körper und Geist ist eine anschliessende Massage.

Saunieren im Hotel

Hotel Strela

Nach einem sportlichen Tag auf dem Berg sorgt die Sauna mit Ruheraum im Hotel Strela für die nötige Entspannung.

Parsenn Resort

Das Parsenn Resort bietet Gästen der 2.5- und 3.5-Zimmer-Wohnungen die Möglichkeit, den Saunabereich mit Ruheraum zu geniessen.

Club Hotel

Im Club Hotel erwartet Euch ein eigenes Hallenbad mit grosszügigem Ruheraum sowie verschiedene Saunen, in denen Ihr so richtig ins Schwitzen kommen könnt.

 

Wir freuen uns, Euch einen erlebnisreichen und entspannenden Aufenthalt in den Davos Klosters Mountains bieten zu können. Geniesst den Tag im Schnee bei einer unserer Winteraktivitäten und entspannt danach in einer Sauna der Mountain Resorts oder Mountain Hotels.

Eure Davos Klosters Mountains