Wandern

Die schönsten Gipfelwanderungen in Davos

Wir stellen Euch die schönsten Gipfelwanderungen von Davos Klosters vor. Egal ob mit eigener Muskelkraft oder in Kombination mit den Bergbahnen, für alle ist die passende Tour dabei. Tolle Aussichten inklusive!

Blonde junge Frau mit blauen Augen und Nasenpiercing. | © Davos Klosters Mountains
Franziska Krenmayr
04.07.2021
Wanderweg richtung Jatzhorn mit Sicht auf Bergstation Jakobshorn. | © Davos Klosters Mountains

Traumhafte Gratwanderung zum Jatzhorn

Jakobshorn

Eine Wanderung auf das Jatzhorn loht sich auf jeden Fall. Auf 2682 Metern über Meer erlebt ihr einen traumhaften Rundumblick. Das Tinzenhorn, das Schwarzhorn und der Hochducan sind nur einige der vielen Gipfel, welche ihr erspähen könnt. Das Beste: Das Jatzhorn ist fast mit der Seilbahn erreichbar!

In einer halben Stunde auf dem Gipfel Jatzhorn

Von der Bergstation Jakobshorn folgt ihr dem schmalen Pfad in die Höhe und gelangt in einer halben Stunde auf den Gipfel. Der Pfad verläuft die meiste Zeit auf dem Grad, somit ist Konzentration und Trittsicherheit gefragt. Vergesst nicht kurze Pausen einzulegen. Dies um den Blick auf den Davosersee und die umliegenden Bergketten zu geniessen. Das Jatzhorn ist der höchste Punkt der Wanderung. Habt Ihr Euch schon im Gipfelbuch verewigt?

Über den Rossboden ins Sertigtal

Die Wanderung könnt Ihr mit dem Abstieg ins wunderschöne Sertigtal beenden. Unser Tipp: Für eine Pause lohnt sich ein Halt bei der Grillstelle Bäbiwald, diese liegt in traumhafter Lage beim Arvenwald.

Höhe: 2682 m ü. M.
Startpunkt: Bergstation Jakobshorn
Endpunkt: Sertig Dörfli
Dauer: 4 h
Schwierigkeit: Mittel

Blick vom Jatzhorn zur Jakobshorn Bergstation mit Bergpanorama im Hintergrund. | © Davos Klosters Mountains
In der Ferne wandert ein Paar auf dem Grat des Jakobshorns in Richtung des Jatzhorns und geniesst den wolkenlosen Himmel.  | © Davos Klosters Mountains
Zwei Leute picknicken auf dem Gipfel des Jatzhorns und geniessen den schönen Ausblick.  | © Davos Klosters Mountains

Gipfelwanderung hinauf auf das Schiahorn

Parsenn Davos

Charakteristisch am Schiahorn ist die auffällige Lawinenverbauung, was auf die Steilheit dieses Gipfels hinweist. Ein beeindruckender Berg, der ihr unbedingt erklimmend solltet. Angehängt werden kann diese Gipfelbesteigung an den gemütlichen Panoramaweg, der Gotschna mit Parsenn verbindet. Vielleicht entdeckt Ihr auch einen Steinbock!

Start bei der Mittelstation Höhenweg

Für die Wanderung fährt Ihr mit der Parsennbahn zur Mittelstation Höhenweg. Kurz steigt Ihr zum Höhenweg auf und folgt den Wegweisern in Richtung Strelapass. Auf dem eindrücklichen Felsenweg umrundet Ihr das kleine Schiahorn. Ein Gebiet mit vielen schönen Fotospots! Vom Strelapass startet der steile Aufstieg auf das Grosse Schiahorn. Bald habt Ihr es geschafft! Als Belohnung wartet eine der schönsten Blicke über das Landwassertal!

Restaurants auf dem Weg

Der Rückweg führt den gleichen Weg wieder zum Höhenweg. Im Restaurant Höhenweg gibt es köstliche Pizzen zu geniessen, die Euch für die Wanderung stärken. Alternativ kann der Abstieg über die Schatzalp gewählt werden. Dort lohnt sich eine Pause im Bergrestaurant Strelapass auf jeden Fall!

Unser Tipp: Die Wanderung kann auch in einer Gruppe mit einem Wanderleiter erlebt werden. Erfahrt mehr zur geführten Gipfelwanderung auf das Schiahorn und seid mit dabei!

Höhe: 2709 m ü. M.
Start-, Endpunkt: Mittelstation Höhenweg
Dauer: 3 h
Schwierigkeit: Mittel

Ein Steinbock klettert über ein Felsen und blickt in die Höhe.  | © Davos Klosters Mountains
Aussichtsreicher Panoramaweg zwischen Klosters und Davos | © Davps Klosters Mountains
Drei Freunden haben Spass bei der Wanderung auf dem Felsenweg auf Parsenn.  | © Davos Klosters Mountains

Atemberaubende Gipfelbesteigung auf das Grüenhorn

Parsenn Gotschna

Von der Bergstation Gotschnagrat ist das Grüenhorn nicht zu übersehen. Auf der einen Seite grün bewachsen, auf der anderen Seite grauer Felsen. Die Wanderung lässt Euch den Atem anhalten. Die Ausblicke über den Wolfgangspass auf den Davoser See oder ins Prättigau sind wunderschön. Eine anspruchsvolle Tour, bei der die landschaftliche Schönheit kaum zu übertreffen ist. Für den Aufstieg solltet Ihr trittsicher und schwindelfrei sein.

Steiler Start auf den Gipfel Grüenhorn

Im regelmässigen Zickzack führt der Weg von der Bergstation Gotschnagrat auf das Grüenhorn (2501 m ü. M.) hinauf. Die Ausblicke, die sich auf dem Weg bieten, könnt Ihr als Ausrede für kurze Pausen nehmen. Die Höhe habt Ihr nach etwa 40 Minuten erreicht. Mit einem kleinen Abstecher gelangt auf einem kurzen Grat zum tatsächlichen Gipfel. Hier findet knapp eine Person Platz. Geniesst den Blick in die Weite! Von hier könnt Ihr sogar bis nach Österreich sehen. Auffallen wird Euch eine charakteristische Felsformation, die Casannanadel. Kennt Ihr die Sage zu diesem Felsen schon? Die Geschichte findet Ihr auf dem Gipfel.

Den Bergkamm entlang zu den Rastplätzen

Der Pfad führt nun weiter an der Südflanke der Casanna entlang. Gewisse Stellen sind mit Seilen gesichert. Vom Parsennfurgga könnt Ihr nun zur Talstation Totalpsee absteigen. Stärkung gibt es in der Mungga Hütte oder auf der Terrasse der Parsenn Hütte. Über den Panoramaweg geht es zurück zum Gotschnagrat und mit der Gondel ins Tal nach Klosters.

Höhe: 2501 m ü. M.
Start-, Endpunkt: Bergstation Goschnagrat
Dauer: 3 - 4 h
Schwierigkeit: Anspruchsvoll

Ein herrlicher Blick vom Grüenhorn hinunter auf den Goschnaboden und in das Tal Prättigau.  | © Davos Klosters Mountains
Das Grüenhorn liegt in seiner vollen Schönheit auf Parsenn Gotschna.  | © Davos Klosters Mountains
Ein wunderschöner Weg führt auf das Grüenhorn mit Blick auf die Casanna.  | © Davos Klosters Mountains

Sportliche Rundwanderung auf den Rinerhorn Gipfel

Rinerhorn

Bei der Besteigung des Gipfel Rinerhorn eröffnet sich Euch ein wunderschönes Panorama in die Täler Landwasser und Sertig. Die Rundwanderung startet beim Jatzmeder und führt zum Rinerhorn und über den Marchhüreli wieder zurück zum Jatzmeder. Die Tour ist auch für sportliche Familien geeignet und wird Euch unvergessliche Erlebnisse bringen.

Aufstieg in Richtung Gipfel

Für den ersten Aufstieg nehmt Ihr bequem die Gondel zur Bergstation Rinerhorn. Wer es lieber ruhiger angehen möchte, geht von hier den breiten Weg in Richtung Äbirügg. Alternativ nehmt Ihr den steileren Pfad in Richtung Hubel. Das Ziel ist bei beiden Wegen dasselbe: Die wunderschöne Hubelhütte mit dem Tinzenhorn zum Greifen nah. Gönnt Euch eine erste Pause auf der Sonnenterrasse. Mit dem Gipfel im Blick geht der Weg weiter hoch zum Rinerhorn. Habt Ihr schon ein Murmeltier pfeifen hören? Auf dem Rinerhorn Gipfel angekommen, wartet eine prachtvolle Aussicht auf Euch. Vergesst nicht auf den Steinmännern Euren Stein zu platzieren!

Abstieg bis zum Restaurant Jatzmeder

Für den zweiten Teil steigt der Pfad weiter an in Richtung Marchhüreli, diesen kleinen Gipfel könnt Ihr umgehen und überquert ein Geröllfeld zur Bergstation des Skiliftes Nüllisch. Durch das schöne kleine Tal steigt Ihr in Richtung Bergstation ab. Im Restaurant Jatzmeder könnt Ihr Euch auf der Terrasse gemütlich ausruhen. Haben die Kinder den Spielplatz schon entdeckt?

Unser Tipp: Als sportliche Familie könnt Ihr die Wanderung gut bei Eurem Ferienprogramm einplanen. Weitere Ideen findet Ihr im Blogbeitrag «7 Tipps für perfekte Familienferien».

Höhe: 2560 m ü. M.
Start-, Endpunkt: Bergstation Rinerhorn
Dauer: 2-2.5 Stunden
Schwierigkeit: Mittel

Sicht auf den öffentlichen Grillplatz am Abirügg. | © Davos Klosters Mountains
Blick in Richtung Rinerhorn, mit der von der Sonne beleuchteten Hubelhütte, das Tinzenhorn im Hintergrund. | © Davos Klosters Mountains
Herbstliches Bergpanorama vom Abirügg. | © Davos Klosters Mountains

Wanderung an die Landesgrenze zum Schlappiner Joch

Madrisa

Unterwegs auf den Spuren der alten Säumer. Der Weg auf das Schlappiner Joch verbindet die Schweiz mit Österreich. Ein Ort mit bedeutender Geschichte. Heute ist die Tour an die Landesgrenze eine schöne und aufregende Wanderung für die ganze Familie. 

Aufstieg auf das Schlappiner Joch

Gestartet wird in Klosters, mit der 4-er Gondelbahn geht es hoch zur Bergstation Madrisa. Vorbei am Madrisa-Land, wandert Ihr zur Saaser Alp. Schon hier gibt es einiges zu sehen und zu erleben. Weiter geht es in östliche Richtung zum Zügenhüttli und auf dem Höhenweg zum Furggabach. Dort steigt der Weg an hoch zum Schlappiner Joch. In 3 Stunden habt Ihr den Passübergang erreicht und geniesst stolz den traumhaften Blick in unser Nachbarsland Österreich. Haben sich so die Säumer gefühlt, wenn sie Handelsgüter über diesen Pass transportiert haben?

In Bergrestaurants einkehren auf dem Rückweg

Für den Rückweg bleibt Ihr in der Schweiz und steigt ab nach Schlappin. In diesem malerisches Bergdörfchen am See, lohnt es sich auf alle Fälle eine Pause einzulegen. Im Berghaus Erika könnt Ihr Euch verköstigen lassen oder Ihr «brätelt» an der Feuerstelle am See. Wer traut sich ins kalte Wasser? Nach der erholenden Pause geht es auf der Alpstrasse oder auf dem Wanderweg entlang dem rauschenden Schlappinbach hinab nach Klosters Dorf.

Unser Tipp: Im Madrisa-Land solltet Ihr einen Halt einplanen, der Erlebnispark für Gross und Klein hat einiges zu bieten.  

Höhe: 2200 m ü. M.
Startpunkt: Bergstation Madrisa
Endpunkt: Klosters Dorf
Dauer: 4 h
Schwierigkeit: Einfach

Eine Familiengruppe geniesst die Wanderung auf Madrisa.  | © Davos Klosters Mountains
Blick über den Schlappinsee zu den Bergen auf Madrisa. | © Davos Klosters Mountains
Ein Murmeltier sitzt abwartend auf einem Felsen mit dem Blick in Richtung der Kamera.  | © Davos Klosters Mountains

Wie viele Gipfel habt Ihr schon geschafft? Die vorgeschlagenen Gipfelwanderungen lohnen sich auf jeden Fall. Weitere tolle Wanderungen in den Davos Klosters Mountains werden auf unser Wanderseite beschrieben. Jetzt heisst es nur noch Rucksack packen und loslaufen. Wir wünschen Euch viel Spass beim Wandern in den Davos Klosters Mountains.

Eure Davos Klosters Mountains